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Unterschied von Osmose und Umkehrosmose schnell erklärt

Osmose und Umkehrosmose ähneln sich stark in ihrer Funktionsweise. Aus diesem Grund werden beide Vorgänge immer wieder miteinander verwechselt oder gleichgestellt. Im folgenden Artikel werden beide Begriffe erklärt und deren Unterschied genauer erläutert. 

Kaffeetasse-Wasser

Was ist eine Osmose?
Eine Osmose ist im Prinzip leicht zu verstehen. Es handelt sich um den Ausgleich von durch eine Membran, welche halbdurchlässig ist. Die vorhandene Membran fungiert als eine Art Sieb. Jegliches Wasser kann durch die Membran hindurch. Allerdings können andere Moleküle sowie Salz oder Zucker nicht durch die Membran hindurch und werden gefiltert. Bei der Osmose findet die Trennung der Flüssigkeiten zu einem molekularen Verhältnis statt. Bei einer Osmose werden beide Seiten solange ausgeglichen, bis sie den gleichen Gehalt an Salz haben. Der osmosische Druck wird solange aufrechterhalten, bis ein Gleichgewicht entsteht. Unter anderem ist der Vorgang unter dem Namen Molekülwechsel bekannt.

Die Membran wirkt hier wie ein kleiner aber feiner Filter. Dank des Drucks können sich noch bestimmte Mengen an Salz Moleküle bewegen. Durch den osmosischen Prozess wird lediglich für einen Ausgleich gesorgt. Selbst die Körperzellen eines Menschen funktionieren nach diesem Prinzip. Ein gutes Beispiel ist der Stoffwechsel.

Was ist eine Umkehrosmose?
Bei der Umkehrosmose geht es um die Entstehung von Osmose Wasser. Osmose Wasser ist auch als reines beziehungsweise sauberes Wasser bekannt. Bei der Umkehrosmose ist der Druck auf einer Seite höher als auf der anderen Seite. Durch den entstehenden Druckunterschied setzt sich der verdreckte Schmutz an der Seite der Membran an. Deswegen auch Umkehrosmose. Das Hauptziel der Umkehrosmose ist die Produktion von reinem Wasser, welches durch den Vorgang erzeugt werden kann. Da sich mit Laufe der Zeit immer mehr an Verschmutzung bildet, wird der angesammelte Dreck abgeleitet. Das konzentrierte Abwasser landet letztendlich woanders. Hauptsächlich werden Moleküle, Zucker und Salz in den Abfluss getragen.

Je höher der Druck bei der Umkehrosmose ist, desto besser funktioniert das Prinzip. Ab 5 bar wird das Wasser gut demineralisiert. Bei Druck unter 3 bar kann keine Osmose entstehen, da die Kraft einfach zu wenig ist, um den Schmutz auf beiden Seiten anzugleichen.

Unterschied zwischen Osmose und Umkehrosmose
Wie bereits erwähnt wirkt bei einer Osmose die Membran als eine Art Filter. Gefiltert werden kleinere Moleküle sowie Salz und Zucker. Allerdings lassen sich die Moleküle nicht vollständig vermeiden. Der entstehende Druck soll für ein Gleichgewicht auf beiden Seiten sorgen. Bei der Umkehrosmose findet ein ähnlicher Prozess statt. Das Hauptziel ist hier reines Wasser zu bekommen. Die Membran dient auch hier als Filter. Jedoch mit dem feinen Unterschied, dass auf die Seite der Membran alle schmutzigen Moleküle per Druck gepresst werden. Auf der anderen Seite sammelt sich das reine und saubere Wasser an.

Fazit
Das Prinzip bei einer Osmose und einer Umkehrosmose ist relativ ähnlich. Bei einer Osmose werden die Moleküle durch die Membran gefiltert und per Druck auf beiden Seiten angepasst. Bei der Umkehrosmose kommt der Schmutz auf die eine Seite, um auf der anderen ein Osmose Wasser herstellen zu können.